Behandlung des
Grauen Stars

Der Graue Star (Katarakt) bezeichnet eine zunehmende Trübung der Linse, die mit steigendem Alter voranschreitet. Während die Linse in jungen Jahren noch durchsichtig und klar ist, setzen sich mit der Zeit immer mehr Proteine in der Augenlinse ab und vernebeln so zusehends die Sicht.

Solche Eintrübungen können, außer durch die übliche altersbedingte Degeneration, auch durch Verletzungen, Medikamente oder Folgeerkrankungen hervorgerufen werden. Dass ein Katarakt angeboren ist oder bereits in Jugendjahren auftritt, ist äußerst selten.

Die Folgen eines Katarakts sind eine verringerte Leistung im Farben- und Kontrastsehen, zudem sinkt die Lichtdurchlässigkeit des Linsengewebes. Eines der ersten Anzeichen ist die höhere Blendungsempfindlichkeit der Betroffenen durch die veränderte Lichtbrechung. In einem späteren Stadium tritt ein verschwommenes, gräuliches Bild ohne starke Kontraste und Farben im gesamten Sichtfeld auf.

Die Anzeichen des Grauen Stars im Überblick

Zurzeit ist die einzige Methode zur langfristigen Behandlung von Grauem Star eine Katarakt-Operation. Brillen bringen nur kurzfristig Besserung, auch eine medikamentöse Methode zur Behebung der Linsentrübung ist bislang nicht möglich.

Erfahren Sie mehr über die Grauer-Star-Operation

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Kunstlinsenmodelle